Gemeinde Steffisburg
Jahr
2014–2023
Referenz
Jürg und Bruno Marti
Architekt
Aebi & Vincent Architekten AG
Bilder
Adrian Scheidegger
Das ehemalige Areal der Möbelfabrik „Gschwend“ war nicht mehr zeitgemäss und ortsverträglich. Mit Hilfe einer Nutzungsstudie wurde der Transformationsprozess initiiert. Die Resultate bildeten die Basis der neuen baurechtlichen Grundordnung. Parallel zum Erlass einer Zone mit Planungspflicht (ZPP) führte die Gemeinde Steffisburg einen Studienauftrag nach SIA-Ordnung 143 durch. Um einen zielführenden und erfolgreichen partizipativen Prozess mit der Bevölkerung gewährleisten zu können, waren die Resultate des qualitätssichernden Verfahrens bekannt, bevor die Bevölkerung über die neue ZPP abstimmte. Dies führte zum Erfolg: Die Bevölkerung nahm die neue baurechtliche Grundordnung mit der städtebaulich qualitätsvollen Verdichtung deutlich an.
Die Überbauung Dükerweg besteht aus 148 Miet- und Eigentumswohnungen, einer grossen Retailfläche (Migros, Denner und Apotheke) im Untergeschoss, einer weiteren Verkaufsfläche und einer Gastronomienutzung im Erdgeschoss. Auf der Nordseite entlang des Flusses Zulg bilden sechsgeschossige Punktbauten den räumlichen Abschluss des Areals. Im Zentrum der Überbauung lädt ein öffentlicher Grünraum zum Verweilen.
Erbrachte Leistungen bei der Gemeinde Steffisburg
Gesamtleitung Arealentwicklung (u.a. Initiierung, Machbarkeit, Vorstudie, Planerlassverfahren und Landhandel)
Initiierung und Begleitung Nutzungsstudie
Durchführung Studienauftrag nach SIA 143 inkl. Bereinigungsrunde mit Einsitz im Beurteilungsgremium (Sachrichter und Vorsitz)
Gesamtleitung des partizipativen Prozesses (Erlass neue Grundordnung – Zone mit Planungspflicht und Sonderbauvorschriften/Überbauungsordnung)
Begleitung Qualitätskontrolle während des Baus
Leitung des komplexen Landhandels